Das Spitzenduo setzt sich ab

Der Freiburger Alain Dupasquier hat gestern Samstag den dritten Wettkampf der Schreinernationalmannschaft in Wyssachen gewonnen. Er setzt sich gemeinsam mit dem Leader Luzio Egli aus der Ostschweiz von der Konkurrenz ab.

Am dritten Wettkampf der neun besten Schweizer Schreiner waren erneut Präzision und ein hohes Tempo gefragt. Die jungen Fachleute hatten in der modern eingerichteten Werkstatt der Loosli und Co. AG in der Emmentaler Gemeinde Wyssachen nur gerade acht Stunden Zeit, einen vorgegebenen Holzrahmen herzustellen. Sein Umriss glich wiederum dem eines Kuchenstücks, doch bestand er diesmal aus drei verschiedenen Holzarten und musste mit einem Furnier in Form eines Schachbrettmusters gefüllt werden. Besonders stark gewichtet wurden die Genauigkeit der Zeichnung sowie die Ausführung des Furniers.

Diese Aufgabe kam Alain Dupasquier aus La Tour-de-Trême besonders gelegen: «Nachdem bei den ersten beiden Wettkämpfen sehr viel Handarbeit gefragt war, kam hier meine Vorliebe für Maschinen voll zur Geltung.» Zwar wurde er erst in allerletzter Sekunde fertig, doch seine Arbeit überzeugte die Jury am meisten. Die restlichen Podestplätze holten sich zwei Ostschweizer. Auf dem zweiten Platz landete Luzio Egli aus Jonschwil, der Führende im Gesamtklassement. Dritter wurde Felix Brühwiler aus Sonnental.

Erfahrungen von der letzten Ausscheidung
Der Freiburger Alain Dupasquier kommt immer besser in Fahrt. Nach seinem vierten Platz in Elgg und dem zweiten Rang in Martigny hat der 21-Jährige nun verhindert, dass Luzio Egli zum dritten Mal in Folge gewinnt. Dank ihren konstanten Leistungen setzen sich die beiden als Spitzenduo von ihrer Konkurrenz ab. Ein Vorteil für Alain Dupasquier ist zweifellos, dass er bereits 2007 an der Ausscheidung für die Berufsweltmeisterschaften teilgenommen hat. Damals wurde er Letzter, doch daraus hat er viel gelernt: «Ich kann während des Wettkampfs besser die Ruhe bewahren und werde weniger nervös, wenn ich sehe, was die Kollegen links und rechts schon alles fertig haben.»

Obwohl in der Schreinernationalmannschaft jeder für sich um die zwei begehrten Plätze an den kommenden Berufsweltmeisterschaften kämpft, ist die Konkurrenzsituation während des Wettkampfs nicht spürbar. Das ist auch Manfred Loosli, dem Geschäftsführer der Loosli und Co. AG, aufgefallen: «Ich habe gesehen, wie einige Teilnehmer anderen Kollegen Werkzeuge ausgeliehen haben. Das ist toll. Zwar kann im Wettkampf nicht jeder gewinnen, fürs Leben aber schon.»

Der nächste Wettkampf findet am 31. Januar 2009 in Teufen statt. Nach den Schweizermeisterschaften in Lugano Anfang März wird feststehen, welcher Möbelschreiner und welcher Massivholzschreiner die Schweiz an den Berufsweltmeisterschaften World Skills vertreten dürfen. Diese finden vom 1. bis 6. September 2009 in Calgary (Kanada) statt.

Dokument
Medienmitteilung mit Rangliste (DOC, 656 KB)

Bilder
www.publico.ch/110/?g2_itemId=279

Links

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www.publico.ch

Ranglisten, Zeitplan und weitere Informationen zur Schreinernationalmannschaft
www.schreiner.ch/wsc

Website von Swiss Skills
www.swiss-skills.ch

Website der World Skills 2009 in Calgary
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Verband Schweizerischer Schreinermeister und Möbelfabrikanten (VSSM)
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078 889 93 24, seppey@frm-bois-romand.ch

Allgemeine Auskünfte und Bildmaterial
Andreas Renggli
Medienstelle Schreinernationalmannschaft
079 304 17 07, andreas.renggli(at)polarstern[dot]ch

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